Thomas Schreck
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Die Spezialisten für Türe und Tore in Sinsheim/Reihen

 

Sie haben's bestimmt gewusst!

Erläuterungen zu fachlichen Begriffen rund um Garagentore, Torantriebe und Türen

(Quelle: Wikipedia)

"Garagen-ABC":

Die wesentlichen Typen von Garagentoren sind:

  • Sectionaltor:

    als 
    Deckensectionaltor oder 

    als Seitensectionaltor:
    Wird von uns verkauft, jedoch nicht montiert.
    Bei Interesse- rufen Sie uns an, wir beraten Sie unver-bindlich und erklären Ihnen, warum wir kein Seiten-sectionaltor einbauen. Sie werden unsere Argumentation verstehen.
  • Was ist ein Sectionaltor:
    Das Torblatt besteht aus mehreren einzelnen Sektionen, die jeweils mit Laufrollen in Schienen geführt unter die Decke bzw. zur Seite ver-schoben werden. so wird kein Schwenkraum benötigt -> perfekte Platzersparnis. Die durch Gelenke verbundenen einzelnen Paneele ermöglichen neben einer effizienten Isolierung auch ein hohes Maß an Einbruchscherheit. Fazit: Sectionaltore 
    sind sehr sicher und schützen gut vor Einbrüchen. Aufschiebesicherungen verhindern, dass sich das geschlossene Tor auf-hebeln lässt. Tore mit elektronischem Antrieb lassen sich bequem per Handsender öffnen und schließen. Sie sind sehr leicht zu handhaben.

  • Rolltor:
    das Garagentor wird mit einem Rollladen verschlossen, der nach oben aufgewickelt wird.

  • Schwing- oder Kipptor:
    Unterkante des Tores schwingt in einer Kreisbahn geführt über zwei Hebelarme aus, Toroberkante bewegt sich im Wesentlichen nur in einer Ebene – kann auch im Tiefgaragenbereich als Tor für die Parkbox eingesetzt werden).  Schwingtore be-stehen in der Regel immer aus verzinktem, be-schichteten Stahlblech. Aufgrund der Bauweise benötigen solche Tore nach außen hin Platz.
    Schwingtore werden von uns verkauft, jedoch nur nach Absprache montiert. Bei Interesse: Rufen Sie uns an, wir beraten Sie unverbindlich und erklären Ihnen die Vor- und Nachteile!
  • Flügeltor/Drehflügeltor (als ein- oder zweiflügliges Tor):
    wird von uns verkauft, jedoch nicht montiert.

HÖRMANN Decken-Sectionaltore:














LAKAL-Rolltore:



Elektrischer Garagentorantrieb

Als Garagentorantrieb bezeichnet man eine über einen Elektromotor angetriebene Vorrichtung, um Garagentore zu öffnen und zu schließen.

  • Als Antriebsmittel dienen dabei in aller Regel Antriebsketten, Zahnriemen oder Bewegungsschrauben (sogenannte Spindelantriebe). 
  • Über dieses Antriebsmittel wird dann ein Laufwagen (Führungsschlitten) bewegt, der über ein Metallstück (Führungsschiene) mit dem Tor verbunden ist. 
  • Im Antriebsgehäuse sind in der Regel eine Platine, ein Transformator und ein Elektromotor untergebracht. Bei Betätigung des Antriebs dreht der Motor ein Rad oder Ritzel und bewegt den Laufwagen in der Führungsschiene vor oder zurück. 
  • Zum Abschalten der Endlagen Tor auf/zu dienen Endschalter oder elektronische Abschaltvorrichtungen. Hierbei werden Impulse zwischen den Endlagen gezählt und bei Erreichen derer entsprechend abgeschaltet. 
  • Hauptsächlich werden Gleichstrommotoren eingesetzt, da durch die einfachere elektronische Ansteuerung ein sanftes Anfahren und Abbremsen des Garagentores möglich ist. Bei einem ähnlichen System ist der Motor im Laufwagen montiert und bewegt sich entlang einer eingleisig gespannten Kette. 
  • Die Stromversorgung des Motors erfolgt dabei über die Antriebskette und Laufschiene mit Schleifkontakten, ähnlich wie bei einer Modelleisenbahn. 
  • Der Garagentorantrieb wird über Funk (Handsender) oder einen potentialfreien Kontakt über einen Schlüsseltaster, ein Codeschloss oder Wandtaster ausgelöst, so dass vom Fahrzeug aus das Garagentor geöffnet und geschlossen werden kann.

Garagentore - die gängigsten Beschlagarten 

Zugfeder-Beschlag (Z-Beschlag):

für Tore mit Zugfeder-Technik. Die Zugfedern liegen seitlich innen. Sie sind jeweils mit zwei Lastseilen und einer Sturzblende versehen.

Normal-Sturz-Beschlag (N-Beschlag):
für Tore mit Torsionsfeder-Technik. Der Sturz der Garage muss ausreichend hoch sein, damit die Technik passend eingebaut werden kann. Das Torsionsfederaggregat sitzt vorn und benötigt daher etwas mehr Platz. Die Tore verfügen über Seitentrommeln, eine Federbruchsicherung, Lastseile, die seitlich innen liegen, und eine Sturzblende.

Niedrig-Sturz-Beschlag (L-Beschlag):
für Tore mit Torsionsfeder-Technik. Wenn die Sturzhöhe der Garage zu niedrig für den Normal-Sturz-Beschlag ist, steht dieser Beschlag zur Verfügung. Das Torsionsfederaggregat liegt hinten und nimmt weniger Platz in der Höhe ein. Die Tore verfügen wie die Normal-Sturz-Varianten über Seitentrommeln, eine Federbruchsicherung, eine Sturzblende und Lastseile, die seitlich und innen liegen.

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Notentiegelung:
Sinn und Zweck: Nicht jede Garage verfügt über einen zweiten Zugang. In solch einem Fall ist es ratsam, das elektronische Sectionaltor mit einer Notentrieglung auszustatten. Auf diese Weise kann das Garagentor auch im Falle eines Stromausfalls oder eines defekten Antriebs geöffnet werden.

Schlupftür:
ist eine in ein Torblatt integrierte Anschlagtür. Die Einrichtung minimiert die Häufigkeit der Öffnungs- und Schließvorgänge bei aufwendig zu bewegenden Toren, wenn Personen (u. U. auch Tiere) hindurchtreten müssen. Schlupftüren können vollständig in das Tor eingelassen sein (Schlupftür mit Schwelle) oder an der Unterseite bündig mit der Torunterkante abschließen (ohne Schwelle).
Bei vom eigentlichen Tor separierten Türen handelt es sich im Unterschied dazu um Nebentüren.
Historisch findet man Schlupftüren häufiger an großen Kircheneingängen, Burg- und Stadttoren. In solchen Fällen spricht man von auch von einer Schlupfpforte. Heute werden sie verbreitet bei Eingangs-, Industrie- und Brandschutztoren, im privaten Bereich häufig bei Garagentoren verschiedener Bauarten eingesetzt. Bei elektrisch bewegten Toren stellt eine Schlupftür beim Versagen der Elektrik in Notfällen einen Fluchtweg dar. Bei klimatisierten Hallen bietet ihre Verwendung den Vorteil geringeren Wärmeverlustes.
Auch als Schlupftüren bezeichnet werden kleine, verschließbare Durchgänge in Einfriedungen verschiedener Art.

Türen: 

"Türen-ABC":

Die häufigste Version ist die Anschlagtür (Haus-Mehrzweck-, Schlupf- und Nebentürenmit einem beweglichen Türblatt, welches drehbar mit zwei oder mehr Scharnieren (Türbändern) am Türrahmen (Zarge, Türfutter) befestigt ist. 

Im Bauwesen werden Türen genauso wie Fenster neben ihrer Konstruktionsart grundsätzlich unterschieden nach ihrer Öffnungsrichtung (auch Anschlag(s)- oder Aufschlag(s)richtung

Türbestandteile im Bauwesen:

  • Türblatt: 
    Das Türblatt bildet den eigentlichen beweglichen Teil der Tür.
  • Türstock:
    Der Türstock ist der Teil des Rahmens, in den die Tür schließt.
  • Türsturz:
    Der obere Teil des Stocks. Trägt ursprünglich die Last der Wandbereiche oberhalb der Tür und leitet sie auf die Steher des Stocks ab.
  • Türschwelle:
    Der bodenseitige Abschluss der Tür, altertümlich zumindest einseitig erhaben, heute oft bündig oder überdeckt. Gleichzeitig der Übergang zwischen den unter Umständen unterschiedlichen Bodenbelägen der durch die Tür getrennten Räumlichkeiten.
  • Türzarge oder Türfutter:
    Die Türzarge bildet einen dreiseitigen Rahmen um die Tür, mit einer Schiene (Schwelle) unten. Die drei Seiten (links und rechts, oben) werden gleich ausgeführt. Bei Stahlzargen wird die Zarge in einem Stück geliefert und eingebaut.
  • Blindstock: 
    Der Blindstock ist ein bei der fertigen Tür nicht sichtbares Element. Er wird bereits im Rohbau eingebaut. Mit Hilfe des Blindstockes, der zusätzlich als Putzleiste fungiert, wird es möglich, den fertigen Stock erst nach Einbau des Fußbodenbelages zu installieren. Damit sind der Stock und das Türblatt vor etwaigen Schäden im Laufe der Bauarbeiten geschützt. Ursprünglich besteht ein Türstock aus starken, rohen Hölzern, der nachher verblendet wird.
  • Blende: 
    Die Sichtteile des Stocks, oft als Zierblende ausgeführt; bei der Zarge mit integriert.
  • Türfalz:
    Der Türfalz kann gefälzt oder stumpf (gerade) ausgeführt werden. Wenn besondere Ansprüche in der Wärme- oder Schalldämmung gefordert sind, wird dem mit einem Doppel- oder Dreifachfalz nachgekommen. Vorgaben für Schallschutztüren regelt die DIN 4109. Schalldämmwerte bis über 40 dB sind erreichbar.
  • Türdichtung:
    Die Dichtung bei modernen Türen besteht aus Gummi oder Polyurethan. Sie wird in einem Stück rund um das Türblatt in der Zarge montiert und bildet damit einen geschlossenen Abschluss. Die 
    Bodendichtung kann absenkbar, beispielsweise als Schleifer ausgeführt sein.

Beschläge der Tür:

Beschläge sind alle an der Tür angebrachten funktionellen und/oder verzierenden Teile:

Türangel:
Am Rahmen oder Stock befestigte Drehachse (Dorn oder Bolzen), an welcher das Türblatt aufgehängt (daher der Name) ist. Meist werden zwei, bei schweren Türen oder solchen, mit erhöhten Sicherungsanforderungen, auch drei oder mehr verwendet. Türangeln wurden ursprünglich in Holz oder Stein ausgeführt, später in geschmiedetem Metall, welches in das Tragmaterial eingelassen oder eingeschlagen wurde. Heute werden die Türangeln meist in den Rahmen oder Stock eingebohrt oder eingelassen und -geschraubt.

Türband:
Ursprünglich ein eisernes Band mit einem zu einem Auge umgebogenen Ende, welches den Dorn der Angel umfasst und am anderen, langen Ende fest auf dem Türblatt fixiert war. Durch die heute gebräuchlichen Einbohrbänder ist diese Konstruktion obsolet und dient nur gelegentlich noch zu dekorativen Zwecken.
Umgangssprachlich wird die Einheit aus Band und Angel zusammenfassend als Band bezeichnet. 
Moderne Türbänder für Türen mit erhöhten Anforderungen sind im Regelfall nachträglich in Höhe und Neigung einstellbar. Neben dem geläufigen Einbohrband gibt es noch eine Vielzahl weiterer sichtbar oder unsichtbar angeschlagener Bänder, beispielsweise das Fitschenband. Das obere Band ist bei geschlossener und geöffneter Tür durch das Gewicht der Tür durchgängig auf Zug belastet, das untere auf Druck. Bei geschlossener Tür wirken die Kräfte parallel zur Wandfläche, bei geöffneter senkrecht zu dieser.

DIN links / DIN rechts:
Türen werden je nach Anschlagart (Lage der Bänder) als linke Türen (Tür DIN 107 links) oder als rechte Türen (Tür DIN 107 rechts) bezeichnet. Dabei werden die Türen von der Seite aus betrachtet, zu der hin sich das Türblatt öffnet. Sofern die Bänder nicht verdeckt (d. h. im geschlossenen Zustand unsichtbar) sind, ist dies die Seite, auf der die Bänder sichtbar sind.

Türschloss:
Mit dem Türschloss ist insgesamt eine mechanische Vorrichtung gemeint, mit welcher eine Tür fest verschlossen werden kann, sie besteht aus folgenden Elementen:

Schlossfalle:
Sie lässt die Tür im geschlossenen Zustand (automatisch) einrasten. Die Falle kann bei bestimmten Schlössern durch eine gesicherte Fallenfeststellung durch Drücker- und Schlüsselbewegung am Ausfahren gehindert werden.

Türgriff:
Der Türgriff dient zum Bewegen des Türblattes, speziell zum Ziehen oder (bei Schiebetüren) Schieben ist er erforderlich. Er kann hervorstehend oder als Griffmulde ausgeführt sein, letzteres ist die bei Schiebetüren übliche Ausführung. Wenn mit ihm gleichzeitig die Schlossfalle betätigt werden kann, wird er als Türdrücker oder Türklinke bezeichnet. Durch Betätigung des Türdrückers wird die Falle zurückgezogen, um die Tür öffnen zu können. Bei den meisten drehbar aufgehängten Türen befindet sich auf beiden Seiten des Türblatts ein Türdrücker, bei Abschlusstüren einseitig nur ein unbeweglicher Türknauf oder Stangengriff. In diesem Fall lässt sich von dieser Seite die Falle nicht entriegeln, sodass das Öffnen der Tür nur mithilfe eines Schlüssels möglich ist.

Schließblech:
Mit dem Türdrücker lässt sich die eingerastete Falle des Türschlosses aus dem Schließblech lösen und die Tür kann geöffnet werden.

Türriegel:
Mit diesem wird die Tür zusätzlich mit einem Schlüssel verschlossen. Die Bewegung des Riegels wird aus der Drehung des Schlüssels abgeleitet.

Schließzylinder:
Der Schließzylinder bezeichnet ein in das Schloss eingesetztes mechanisches Bauteil, welches durch einen Schlüssel oder in der Neuzeit elektronisch durch einen codierten Schlüssel oder einen Chip in Gang gesetzt wird und den Riegel öffnet oder schließt. Siehe auch Zugangskontrollsysteme mit Codenummereingabe oder biometrischer Erfassung.

Garnitur:
Weitere Bestandteile eines Türschlosses können Blendelemente wie Drückerschild (oder Türrosette) und Schlüsselschild sein, unter Umständen in einem Stück ausgeführt. Diese werden zusammen mit einem Drücker als Garnitur bezeichnet.



UD-Wert = Wärmedurchgangskoeffizient

Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein Maß für den Wärmedurchgang durch einen festen Körper (etwa eine Wand) von einem Fluid (ein Gas oder eine Flüssigkeit) in ein zweites Fluid aufgrund eines Temperaturunter-schiedes zwischen den Fluiden. Im Fall einer ebenen Wand gibt er den Wärmestrom (Wärmeenergie pro Zeit) je Fläche der Wand und je Kelvin Temperaturunterschied der beiden Fluide an. Seine SI-Einheit ist daher W/(m²·K) (Watt pro Quadratmeter und Kelvin). Als Formelzeichen wird in der Regel {\displaystyle k} (vor allem in Ma-schinenbau und Verfahrenstechnik) oder {\displaystyle U} (vor allem im Bauwesen) verwendet. Der Wärme-durchgangskoeffizient ist abhängig von den Wärmeübergangskoeffizienten zwischen dem festen Körper und den Fluiden sowie der Wärmeleitfähigkeit (Wärmedurchlasskoeffizient) und Geometrie des festen Körpers. Die fol-genden Ausführungen gelten im Bauwesen und sind spezielle Fälle der Verfahrenstechnik und des thermi-schen Apparatebaues.

Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein spezifischer Kennwert eines Bauteils. Er wird im Wesentlichen durch die Wärmeleitfähigkeit und Dicke der verwendeten Materialien bestimmt, aber auch durch die Wärmestrah-lung und Konvektion an den Oberflächen.

Die Messung des Wärmedurchgangskoeffizienten erfolgt bei stationärem Temperaturverlauf (d. h. konstante Temperatur auf beiden Seiten) damit die Wärmespeicherfähigkeit des Körpers das Messergebnis nicht ver-fälscht.

Der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten ist der Wärmedurchgangswiderstand {\displaystyle R_{T}} in m²·K/W. [1]

  • Je höher der Wärmedurchgangskoeffizient, desto schlechter ist die Wärmedämmung des Körpers.
  • Je niedriger der Wärmedurchgangskoeffizient (= je höher der Wärmedurchgangswiderstand), desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft.

Besonders weit verbreitete Anwendung findet der Wärmedurchgangskoeffizient im Bauwesen, wo er zur Bestimmung der Transmissionswärmeverluste durch Bauteile hindurch dient.



5 Gründe, warum Sie den Garagentoreinbau lieber den Profis überlassen sollten (Quelle: HÖRMANN)

Verbogene Tore, quietschende Scharniere, schwerfällige Toröffnung – fehlende Beratung und Fehler beim DIY-Einbau Ihres Garagentores verderben schnell die Freude am neuen Tor und sind schlimmstenfalls die Ursache für schwerwiegende Unfälle. Wer sein Tor in kurzer Zeit funktionstüchtig eingebaut haben möchte und kein versierter Heimwerker ist, sollte auf Profis setzen.

Geschultes Fachpersonal kennt sich mit den verschiedenen Garagentorarten aus, bietet eine gute Beratung und baut alle Bestandteile des Tores fachgerecht ein. Dadurch wird gewährleistet, dass Sie das zu Ihren Bedürfnissen passende Tor erhalten und alle Funktionen wie die besonders wichtige Abschaltautomatik richtig funktionieren. Diese stellt sicher, dass das Tor bei der Berührung mit einem Hindernis in kürzester Zeit stoppt und dieses wieder freigibt, um Verletzungen zu vermeiden.

Durch den fachgerechten Einbau bleibt außerdem die Garantieleistung erhalten. Zertifizierte Profis, die die Montage des Garagentors routiniert erledigen, sind eine gute Investition.  Sie sind noch nicht überzeugt? Dann lesen Sie unsere 5 Gründe, die in der Regel gegen den Garagentoreinbau in Eigenregie sprechen.

1. Das alte Garagentor im Renovierungsfall ausbauen

Bevor das neue Garagentor eingebaut werden kann, muss in der Regel das alte Tor entfernt werden. Vorsicht ist hier allerdings beim Ausbau der Torflügel geboten. Diese können schwerste Verletzungen hervorrufen, da die Torzugsfedern bei Schwingtoren unter hoher Spannung stehen oder die Türflügel umfallen können. Wer beispielsweise von einem Schwing- auf ein Sectionaltor wechselt, muss auch die Wand- und Deckenbefestigung entfernen, damit die neuen Bestandteile des Garagentores befestigt werden können. Je nachdem, wie das Tor befestigt ist, muss die Zarge dann aus dem Mauerwerk gestemmt werden.

Zertifizierte Hörmann Fachpartner bieten sowohl den Ausbau als auch den Einbau von Garagentoren aus einer Hand an und können im Einzelfall beurteilen, ob Führungsschienen und Zarge erhalten bleiben können und somit lediglich das Torblatt ausgetauscht werden muss. Dadurch kann eventuell sogar noch Geld gespart werden und es entfallen aufwendige Arbeitsschritte beim Aus- und Einbau.

2. Die Toröffnung ausmessen

Damit das Tor in die Garagenöffnung passt, ist Genauigkeit beim Ausmessen gefragt. In manchen Fällen sind Gefälle zu berücksichtigen oder die Deckenhöhe der Garage reicht nicht aus, um einfach ein neues Tor zu installieren. Ältere Garagen haben oft besondere Maße, die beachtet werden müssen und Sonderlösungen erfordern. Ein weiteres Problem beim Ausmessen kann das falsche Maßnehmen der Zargenposition sein. Ist die Zarge erst einmal falsch montiert, öffnet sich das Garagentor schwerfällig, macht Geräusche beim Öffnen und Schließen oder geht gar nicht erst auf. Damit Sie sich um die richtigen Maße keine Sorgen machen müssen, übernehmen Fachpartner das Aufmaß. Damit können Sie sichergehen, das für Ihre Bedürfnisse passende Garagentor zu bekommen, welches beim Einbau optimal in die Garagenöffnung passt.

3. Das richtige Material für die Wandmontage finden

Bevor das Garagentor montiert werden kann, müssen die richtigen Schrauben, Dübel und Geräte wie Bohrer passend zum Wandtyp ausgewählt werden. Hier kommt es darauf an, ob die Wand beispielsweise aus Beton besteht oder mit Stahl verbaut ist. Da Garagentore hohe Zug- und Druckkräfte erzeugen, wenn sie geöffnet oder geschlossen werden, ist es besonders wichtig, dass die Führungsschienen mit dem passenden Material an der Wand befestigt werden.

4. Zubehör wie automatische Antriebe montieren

Automatische Antriebe sind bei heutigen Garagentoren nicht mehr wegzudenken. Damit diese Platz an der Decke der Garage haben und eine Einheit mit dem Tor bilden, sollten Antriebe direkt bei der Planung berücksichtigt werden. Fachpartner können dabei am besten beurteilen, welche Antriebe für welches Tor geeignet sind. 
Die Montage von Antrieben und sonstigem Zubehör stellt eine weitere Herausforderung mit hohem Fehlerpotenzial dar, die Fachpersonal routiniert miterledigt. Wer also sichergehen will, dass alle Teile am richtigen Platz sind und wichtige Sicherheitsfunktionen wie die Abschaltautomatik ordnungsgemäß funktionieren, wendet sich an Profis.

5. Alte Garagentorteile richtig entsorgen

Nach dem Einbau des neuen Garagentores folgt die sachgemäße und umweltgerechte Entsorgung des alten Tores. Vor allem bei alten Holztoren ist zu beachten, dass diese nicht einfach als Feuerholz benutzt werden dürfen, da sie im Laufe der Zeit meist mehrmals gestrichen wurden. Auch bei alten Stahl-Garagentoren gilt, dass diese fachgerecht entsorgt werden müssen. Die eigenständige Entsorgung bei örtlichen Abfallentsorgungs-betrieben ist aufwendig und teuer. Hörmann Vertriebspartner übernehmen auch diesen Schritt für Sie und nehmen das alte Tor gleich nach dem Ausbau mit. 

Die Investition in einen Profi lohnt sich: Dieser erledigt alle Schritte von der Beratung bis zur Entsorgung Ihres alten Tores und stellt die einwandfreie Funktionsweise Ihres neuen Garagentores sicher. Der Ein- und Ausbau ist dabei meist an nur einem Tag erledigt.